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Studie zu Frauen in der Bundeswehr: Truppenbild ohne Dame?

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) veröffentlicht eine sozialwissenschaftliche Begleituntersuchung zum aktuellen Stand der Integration von Frauen in die Bundeswehr: Truppenbild ohne Dame?

Die Integration von Frauen in die Bundeswehr hat in der Nachfolge des Urteils des Europäischen Gerichtshofes vom Januar 2000 im Fall Tanja Kreil versus Bundesrepublik Deutschland und der dadurch initiierten vollständigen Öffnung der Streitkräfte für das andere, das vermeintlich schwache Geschlecht enorme Fortschritte gemacht und zu einer Vervielfachung der Zahl weiblicher Soldaten geführt.
Das vorliegende Gutachten untersucht den Stand, die Probleme und die Perspektiven der Ordnung der Geschlechter in den deutschen Streitkräften auf der Basis einer quantitativen Fragebogen-Untersuchung bei rund 14 500 Soldaten und Soldatinnen. Als theoretische Grundlage diente dabei das Token-Konzept von Rosabeth Moss Kanter.
Die Bundeswehr hat große integrationspolitische Anstrengungen unternommen. Gleichwohl müssen wir eine Eintrübung des Integrationsklimas auf Seiten der männlichen Soldaten festhalten. Moderne Organisationen, Organisationen, die überleben, sind lernende Organisationen. Erneut ist es also auch in den hier behandelten Fragen das Petitum, die proaktiven Fähigkeiten in der Bundeswehr zu erhöhen. Gelingt ihr dies in der Frage des geschlechterpolitischen Managements im Rahmen einer umfassenderen Politik des Managements von Diversität, kann sie sich auf eine gesteigerte Funktionalität und Effektivität freuen. Von einem Truppenbild ohne Dame kann weiterhin nicht die Rede sein.

Studie zu Frauen in der Bundeswehr.pdf
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.