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Öffentlicher Vortrag am 28. November in Potsdam am ZMSBw:

Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Möller zum Thema "Historisches Erinnern, Traditionsbildung und politische Verantwortung".

Immer wieder wird die Frage nach den historischen Vor- und Leitbildern der Bundeswehr gestellt. Lassen sich positive Wertorientierungen aus der deutschen Militärgeschichte herleiten oder können sie nur aus der negativen Abgrenzung gegen die nationalsozialistische Diktatur gewonnen werden? Im Vortrag wird diskutiert, wie entscheidend der jeweilige politische und gesellschaftliche Kontext dafür ist. Haben andere Nationen es leichter, traditionale Wertorientierungen für ihre Soldaten herzuleiten oder zu erhalten?

Einige Beiträge der jüngsten Debatte vermitteln den Eindruck, jede auch nur begrenzte Abweichung vom unverzichtbaren politischen Grundkonsens in der Bundesrepublik müsse zur Neubewertung vorhandener Traditionslinien führen. Zu fragen ist, ob die historisch deutende politische Normbestimmung in einer Demokratie ihrerseits problematisch werden kann, wenn politische Instanzen mit verbindlichen Geschichtsbildern Identität stiften wollen - oder dies von der »öffentlichen Meinung« erwartet wird. 

Diese und weitere Aspekte analysiert Herr Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Möller in seinem Vortrag zum Thema "Historisches Erinnern, Traditionsbildung und politische Verantwortung".

 

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte auch dem beigefügten Flyer.

Zeit: Donnerstag, 28. November 2017, 18.00 Uhr


Ort:  Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der           

         Bundeswehr, Hans-Meier-Welcker-Saal, Zeppelinstraße 127/128,

         14471 Potsdam

Ihre Anmeldung richten Sie bitte bis 21. November 2017 an:

- per Post: Postfach 60 11 22, 14411 Potsdam, z.Hd. Frau Marschke

- per Telefon: 0331 9714 510

- per E-Mail: zmsbwtagungsmanagement@Bundeswehr.org

 

 


Flyer öffentlicher Vortrag.pdf
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.