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André Deinhardt, Panzergrenadiere im Kalten Krieg

Die Geschichte einer Truppengattung zwischen »Massive Retaliation« und »Flexible Response« 1960 bis 1970 (AT), München: Oldenbourg 2011, VIII, 216 S. (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, 10), 24,80 Euro, ISBN 978-3-486-70464-8

Zum Inhalt:

Die Studie beschäftigt sich mit der Truppengattung der Panzergrenadiere, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges (1960 -1970). Die Panzergrenadiertruppe dient als markantes Beispiel zur Überprüfung der strategischen und dabei vor allem der atomaren Optionen im Kalten Krieg der 60iger Jahre. Methodisch werden die Rahmenbedingungen, die Strukturen, die Besonderheiten der Führungs- und Kampfweise sowie die Ausrüstung der Panzergrenadiere untersucht. Die komplexe Wirkung, welche die Bundeswehr im Schatten der bundesdeutschen Zivilgesellschaft der 60iger Jahre entwickelte, stellt den Ausgangspunkt der Studie dar.

Zum Autor:

André Deinhardt, geboren 1976, ist Historiker und lebt in Werder (Havel).

Inhaltsübersicht:

I. Einleitung

II. Vorgeschichte der Panzergrenadiere bis 1945
 1. Zur Namensgebung
 2. Grundlagen der Kampfweise
    a) Herkunft
    b) Entwicklungen zwischen den Weltkriegen
 3. Entstehung im Zweiten Weltkrieg
    a) Gliederungsformen der Wehrmacht
    b) Die Feldzüge zwischen 1939 und 1941
    c) Vom Russlandfeldzug bis zum Niedergang

III. Entwicklungen von 1955 bis 1960 (Heeresstruktur 1)
 1. Die Struktur der Panzergrenadiertruppe
 2. Die NATO-Strategie der »Massive Retaliation«
 3. Die Heeresstruktur 1
    a) Anleihen aus der U.S. Army
    b) Gliederungsformen der Heeresstruktur 1
    c) Die Lehr- und Versuchsübung »LV 58«
 4. Die Neugründung der Panzergrenadiertruppe
    a) Kontinuität und atomare Kampfmittel
    b) Der Richtungsstreit

IV. Entwicklungen von 1960 bis 1970 (Heeresstruktur 2)
 1. Sicherheitspolitischer Rahmen
    a) Bedrohungsanalyse der Bundesrepublik von 1960 bis 1970
    b) Die NATO-Strategie der »Flexible Response«
 2. Gliederungsformen der Panzergrenadiere
    a) Die Heeresstruktur 2
    b) Die Panzergrenadierbataillone der Heeresstruktur 2..........
    c) Das Panzergrenadierbataillon (SPz)
    d) Die Panzergrenadierbataillone (MTW) und (mot.)
    e) Gliederungsformen der Motorisierten Schützen der NVA von 1956 bis 1970
 3. Die Führungs- und Kampfweise der Panzergrenadiere
    a) Die Bundeswehr zwischen Tradition, Demokratie und  Atomzeitalter
    b) Die Kampfweise mit taktischen Atomwaffen von 1960 bis 1966
    c) Die Umsetzung der »Flexible Response« von 1966 bis 1970
    d) Die Motivation und das Selbstverständnis der Panzergrenadiere
    e) Hybriden zwischen Infanterie und Panzertruppe
 4. Die Ausrüstung der Panzergrenadiere in den 1960er Jahren
    a) Die Ausrüstung für den auf- und abgesessenen Kampf
    b) Die Verteidigungsausgaben

 5. Die Handwaffen der Panzergrenadiere
    a) Die »Einheitswaffe« Sturmgewehr
    b) Die »Flächenwaffe« Maschinengewehr
    c) Die komplexen Wirkungsmöglichkeiten
    d) Die Handwaffen der Mot.-Schützen
    e) Fazit
 6. Das Hauptwaffensystem Schützenpanzer
    a) Der HS 30
    b) Die Folgen des Beschaffungsvorgangs
    c) Die Schützenpanzer der NVA
    d) Fazit
 7. Zwischenbilanz

V. Entwicklungen nach 1970 (Heeresstruktur 3)
 1. Die Heeresstruktur 3
    a) Merkmale
    b) Die Panzergrenadierbataillone
    c) Die Mot.-Schützen Anfang der 1970er Jahre
 2. Die Führungs- und Kampfweise
    a) Veränderungen
    b) Kampfweise
 3. Der SPz Marder

VI. Zusammenfassung und Ausblick

Anhang

Chronik
Abkürzungen
Verzeichnis der Tabellen und Grafiken
Quellen und Literatur
Geografisches Register
Personenregister

Bestell-Link (Oldenbourg-Verlag)