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Deutsche Feindaufklärung vor dem Ersten Weltkrieg.

Militärische Geheimdienstarbeit ist keine Erscheinung der Moderne. Allerdings lösten seit der Mitte des 19. Jahrhunderts die rasanten Entwicklungen der Waffen- und Kommunikationstechnik, im Eisenbahnbau und in der Logistik einen gesteigerten Informationsbedarf aus, der zu einem tiefgreifenden Wandel im militärischen Geheimdienstwesen führte.

Besonders in der Zeit von 1904 bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges gewann die »Feindaufklärung« für den deutschen Generalstab an Bedeutung. Die militärische Führung des Deutschen Reichs war – vor dem Hintergrund der sich häufenden Krisen und Spannungen – auf genaue Informationen über die potenziellen Gegner angewiesen, um auf die politischen und militärischen Entwicklungen, die vor allem in Frankreich und Russland in dieser Zeit erfolgten, reagieren und die eigene militärische Planung und Rüstung darauf abstimmen zu können.

Die Bedeutung der Feindaufklärung, Informationen und Einschätzungen des deutschen Generalstabs zu den Armeen Frankreichs und Russlands am Vorabend des Ersten Weltkrieges sind Gegenstand des vorliegenden Bandes.

Lukas Grawe, Deutsche Feindaufklärung vor dem Ersten Weltkrieg. Informationen und Einschätzungen des deutschen Generalstabs zu den Armeen Frankreichs und Russlands 1904 bis 1914, Paderborn: Schöningh 2017 (= Zeitalter der Weltkriege, 16), XII + 532 S., 54,00 Euro, ISBN 978-3-506-78798-7.



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