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Kriegsenden, Nachkriegsordnungen, Folgekonflikte

Wege aus dem Krieg im 19. und 20. Jahrhundert. Mit Beiträgen von Katherine B. Aaslestad, Frank Becker, Jörg Echternkamp, Markus Friedrich, Élise Julien, Wencke Meteling, Christina Morina, Marcus von Salisch, Christiane Wienand. Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes herausgegeben von Jörg Echternkamp, Freiburg i.Br., Berlin, Wien: Rombach 2012, VII, 198 S., 23 Euro, ISBN 978-3-7930-9712-9


Zum Inhalt:

Die friedenserzwingenden und -stabilisierenden Auslandseinsätze der letzten Jahre haben vor Augen geführt, wie vielschichtig der Übergang vom Krieg in die Nachkriegszeit ist. Wenn die militärische Gewalt endet und die Weichen für die Neuordnung von Staat und Gesellschaft gestellt werden, ist das selten ohne Folgekonflikte möglich. Der Krieg prägt auch die »Nachkriegsgesellschaft « auf lange Zeit.
Der interdisziplinär angelegte Sammelband präsentiert die Ergebnisse eines epochen- und l.nderübergreifenden Projekts des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA), das sich durch einen problemorientierten Zugriff auszeichnet. Ausgewiesene Experten aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA analysieren die Bedeutung militärischer Auseinandersetzungen während des Krieges und in der Nachkriegszeit und fragen nach politischem, sozialem, kulturellem und nicht zuletzt militärischem Konfliktpotenzial.

Inhaltsübersicht


Vorwort 

Jörg Echternkamp
Wege aus dem Krieg.
Für die Historisierung von Nachkriegsgesellschaften im
19. und 20. Jahrhundert


I. Nach den antinapoleonischen Kriegen

Marcus von Salisch
Kriegsenden und Folgekonflikte als Anstoß für Heeresreformen:
Die Veränderungen im preußischen und sächsischen Militär zwischen
1806 und 1815 im Vergleich

Katherine B. Aaslestad
Krieg, Demobilisierung und Erinnerungskultur in den republikanischen
Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Lübeck 1813-1830

Markus Friedrich
»Wer bluten darf für das Vaterland, der darf auch davon reden«.
Die Erinnerungsgemeinschaft der Freiwilligen von 1813


II. 1871-1918: Kriegsfolgen im ›langen 19. Jahrhundert‹

Frank Becker
Die Folgen des Krieges von 1870/71 für die Organisation der
Streitkräfte in Deutschland

Wencke Meteling
Zur Binnenperspektive von Armeen im Krieg. Französische und
preußische Regimenter 1870/71 und 1914-1918

Élise Julien
Auswege aus dem Ersten Weltkrieg in Frankreich und Deutschland:
Umdeutung, Wiedereingliederung, Erinnerung 


III. Nach dem totalen Krieg

Christiane Wienand
Den Übergang vom Krieg in die Nachkriegszeit erzählen.
Transformationserzählungen und Identitätskonstruktionen
heimgekehrter Kriegsgefangener nach 1945

Christina Morina
Der Krieg als Vergangenheit und Vermächtnis:
Zur Rolle des Zweiten Weltkrieges in der politischen Kultur 
Ostdeutschlands, 1945-1955


Zum Herausgeber:

Jörg Echternkamp ist Historiker am MGFA, Privatdozent für Neuere und Neueste Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und 2012/13 Alfred-Grosser-Gastprofessor am Institut d’Études Politiques de Paris (Sciences Po).


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