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Soldaten im Nachkrieg.

Zum Inhalt:

Wie prägte der Zweite Weltkrieg das Verhältnis der Westdeutschen zum Militär in der formativen Phase der Bundesrepublik? Jörg Echternkamp nutzt das heuristische Instrument der »kollektiven Repräsentationen« (Roger Chartier), um drei Themenkomplexe zu analysieren: die Deutungen des Krieges in seiner Endphase und in der Besatzungszeit, die Selbstbilder soldatischer Erfahrungsgemeinschaften sowie die Neuerfindung der bundesdeutschen Streitkräfte.

Indem sie die Zeit vor 1945 integriert, kommt die Studie zu einem innovativen Ergebnis: Die öffentlichen Kontroversen um Weltkrieg, Wehrmacht und Wertorientierung waren kein Hemmnis, sondern ein dynamisches Element jenes diskursiven und sozialen Prozesses, der die demokratisch-pluralistische Nachkriegsordnung in Westdeutschland legitimiert hat.

Zum Autor:

Jörg Echternkamp, geb. 1963, ist Privatdozent an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Projektleiter am ZMSBw. 2012/13 war er Alfred-Grosser-Gastprofessor am Institut d’études politiques (Sciences Po, Paris).



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