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Spießer, Patrioten, Revolutionäre

Militärische Mobilisierung und gesellschaftliche Ordnung in der Neuzeit. Hrsg. von Rüdiger Bergien und Ralf Pröve, Göttingen: V & R unipress 2010, 409 S., 53,90 Euro, ISBN 978-3-89971-723-5

Die Beiträge dieses Sammelbands behandeln das Phänomen der militärischen Mobilisierung von Zivilisten außerhalb regulärer Armeen. Zum Untersuchungsgegenstand werden damit all jene Milizen, Bürgerwehren und nationalistischen oder auch proletarischen „Kampfgruppen“, die in der konventionellen Militär- und Politikgeschichte im Schatten der Berufs- und Wehrpflichtarmeen standen und die als wenig geschichtswirksame Provisorien dargestellt wurden. Demgegenüber geht dieser Band von der These aus, dass gerade eine vergleichende Analyse dieser „irregulären“ Mobilisierungen neue Perspektiven auf die jeweilige Gesellschaft eröffnen kann, war doch die Aufstellung einer Miliz oder eines Freikorps weniger stark durch normierte Verfahren als durch situative Herrschaftskonstellationen, kollektive Ordnungsvorstellungen und die politische Kultur getragen. Für eine solche vergleichende Analyse der Mobilisierung von „Nicht-Militärs“ in Europa zwischen Renaissance und Gegenwart legen die vorliegenden 15 deutschen und zwei englischen Beiträge erstmals eine Grundlage.

Die Herausgeber:
Dr. Rüdiger Bergien, Studium an der Universität Göttingen und an der FU Berlin, 2005–2009 Mitarbeiter am Lehrstuhl für Militärgeschichte an der Universität Potsdam, 2008 Promotion an der Universität Potsdam, seit 2009 Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam.
Prof. Dr. Ralf Pröve, Studium und Promotion an der Universität Göttingen, 1998 Habilitation an der Humboldt-Universität, Leiter einer DFG-finanzierten Forschergruppe bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, seit 2000 Mitarbeiter am Lehrstuhl für Militärgeschichte der Universität Potsdam, 2005 Ernennung zum apl. Professor an der Universität Potsdam.

- Mit Unterstützung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes -


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