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Zwischen Bündnistreue und staatlichen Eigeninte-ressen. Die Streitkräfte der DDR und der ČSSR 1968 bis 1990.Zwischen Bündnistreue und staatlichen Eigeninte-ressen. Die Streitkräfte der DDR und der ČSSR 1968 bis 1990.

Nach einem einführenden Essay von Rüdiger Wenzke zur Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen der Nationalen Volksarmee der DDR und der Tschechoslowakischen Volksarmee (ČSLA) bieten Daniel Povolný und Jochen Maurer im ersten Block mit der Rolle der Grenztruppen der DDR und den operativen Abläufen neue Forschungsperspektiven auf die Besetzung der ČSSR im Jahr 1968. Im zweiten Block widmen sich Karel Sieber und Fritz Minow (?) der Vertretung und der Arbeit beider Armeen im Vereinten Kommando der Warschauer Vertragsorganisation. Prokop Tomek und Oliver Bange analysieren im dritten Abschnitt die Teilnahme von NVA und ČSLA an gemeinsamen Übungen im Bündnis, wobei sie das Doppeljahr 1980/81 als entscheidende Wegscheide im Kriegsbild der WVO definieren. Der Band wird mit einem Beitrag von Ivo Pejčoch über die geheime Geschichte der Kernwaffenträger in der ČSLA beschlossen.

Zwischen Bündnistreue und staatlichen Eigeninteressen. Die Streitkräfte der DDR und der ČSSR 1968 bis 1990. Im Auftrag des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr hrsg. von Oliver Bange, Potsdam: ZMSBw 2014 (= Potsdamer Schriften des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, 26), 169 Seiten, 16,90 Euro, ISBN 978-3-941571-32-7.

Zum Autor: PD Dr. Oliver Bange, geb. 1964, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam.



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