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Einleitung

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Einführung und Inhalte NVA/GT

Einführung und Inhalte GSSD/WGT


Gliederung und Dislozierung


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Bezeichnung/Abkürzung

Neben der militärischen Bezeichnung der Armee, Division, Brigade, des Regiments, des Bataillons oder anderer Einrichtungen wird zusätzlich die Kurzbezeichnung (siehe Abkürzungsverzeichnis) genannt. Beide Angaben orientieren sich in der deutschen Übersetzung in der Regel an den auch in der NVA üblichen Bezeichnungen und Abkürzungen. In diesen Rubriken der Datei wird auf jegliche Zusatzbezeichnung verzichtet. Also erscheint beispielsweise die "16. Rotbanner-Garde-Panzerdivision" hier nur als "16. Panzerdivision" (16. PD).
 

Unterstellung

Das Unterstellungsverhältnis weist die Zugehörigkeit der Formation zu einem übergeordneten Strukturelement aus. Auch in diesem Feld wird auf Zusatzbezeichnungen verzichtet.
 

Standort und Lage

Der Standort der Dislozierung (Stadt, Gemeinde) ist mit der damals in der DDR gültigen Postleitzahl versehen. Ortsteile sind durch Bindestrich von der Gemeinde getrennt. Die Standortangabe konnte auf Grund der Quellenlage nur in Ausnahmefällen durch die damalige Bezeichnung der Straße oder eine nähere Lagebestimmung ergänzt werden. Zur besseren geografischen Orientierung ist der Name des DDR-Bezirkes vermerkt, in dem sich der Standort der Dienststelle befand. (siehe DDR-Karte mit administrativ-territorialer Gliederung)
 

Postfachnummer/Feldpostnummer

Die sowjetischen/russischen Truppen in Deutschland verfügten über ein System von Feldpostnummern, mit dem der dienstliche und private Postverkehr abgewickelt wurde. Die Feldpostnummern setzten sich aus Ziffern und Buchstaben zusammen. Über die Nutzung und Zuordnung von Postfachnummern/Feldpostnummern liegen derzeit keine ausreichenden Erkenntnisse vor.
 

Tarnname

Über die Nutzung und Zuordnung von Tarnnamen in der Sowjetarmee liegen derzeit keine Erkenntnisse vor.
 

Traditionsname/Ehrenname/Gardetitel

Traditionsnamen, Ehrennamen, Gardetitel bei Verbänden und Truppenteilen sowie Auszeichnungen mit hohen Orden waren Ausdruck des Traditionsverständnisses und der Traditionspflege in der Sowjetarmee. Sie besaßen einen hohen Stellenwert.
Ein Großteil der Verbände oder Truppenteile der sowjetischen/russischen Streitkräfte in Deutschland trug Ehrenbezeichnungen wie beispielsweise "Berlinski", "Sverdlovsko-Lvovski" oder "Sevastopolski", die auf die Herkunft bzw. auf den Kampfweg der Truppen während des Zweiten Weltkrieges verwiesen. Die meisten Armeen, Divisionen, Brigaden und Regimenter waren zudem Träger hoher Orden; viele von ihnen waren mehrfach ausgezeichnet. Zu den bedeutendsten Auszeichnungen gehörte der Lenin-Orden, der Orden "Oktoberrevolution" und der Rotbanner-Orden ("Orden des Roten Banners"). Letzterer fand bei den ausgezeichneten Großverbänden, Verbänden und Truppenteilen Aufnahme in deren offizielle Bezeichnungen, zum Beispiel: 2. Rotbanner-Garde-Panzerarmee; 62."Permsko-Keletskij"-Rotbanner-Garde-Panzerregiment oder 239. Rotbanner-Mot. Schützenregiment. Auch auf die Nennung anderer Auszeichnungen legte man bei der öffentlichen Vorstellung der Truppenformation großen Wert, wie beispielsweise "29. Ljublinski- Rotbanner-Mot. Schützenregiment, ausgezeichnet mit dem Suvorov- und dem Kutusov-Orden".
Knapp die Hälfte der zur GSTD/GSSD/WGT gehörenden Armeen, Divisionen und Regimenter trug den Gardetitel, zum Beispiel "8. Garde-Armee" oder "57. Garde-Mot. Schützendivision". Der Gardetitel war an Verbände und Truppenteile der Roten Armee sowie an Schiffe der Seekriegsflotte der UdSSR verliehen worden, die sich in den Kämpfen während des "Großen Vaterländischen Krieges" (1941-1945) besonders ausgezeichnet hatten. Die erstmalige Verleihung des Titels erfolgte im September 1941. Äußere Kennzeichen waren Gardefahnen (-flaggen) und Gardeabzeichen. In Friedenszeiten wurde der Gardetitel nicht verliehen. Im Rahmen der Traditionspflege konnte jedoch der Titel, zum Beispiel bei Auflösung eines Gardetruppenteils, auf andere Truppenteile übergehen.
Einige Verbände und Truppenteile trugen darüber hinaus noch besondere Ehrennamen. Zu ihnen gehörten das 70. Rotbanner-Garde-Panzerregiment, das nach G.I. Kotovski benannt worden war, das 1. Rotbanner-Garde-Panzerregiment "Marschall der Panzertruppen M.E. Katukov", das 44. "Suche Bator"-Rotbanner-Garde-Panzerregiment und die 10. Rotbanner-Garde-Freiwilligen-Panzerdivision "Marschall der Sowjetunion R.A. Malinowski".
In der Datei sind in dieser Rubrik alle Verbände und Truppenteile zu finden, die einmalig oder mehrfach mit dem "Rotbanner-Order" (RB) ausgezeichnet waren, sowie diejenigen, die den Gardetitel (Garde) trugen.
 

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Strukturschema eines NVA-Raketenregiments

Strukturschema eines NVA-Raketenregiments